16.01. Notfallseelsorge Reutlingen

Sie ist die schwierigste und belastendste Aufgabe eines Geistlichen – die Notfallseelsorge, also der Einsatz bei Angehörigen nach Todesfällen, Unfällen, Suiziden, Bränden oder grundsätzlich bei der Überbringung einer Todesnachricht. Katholische und Evangelische Kirche verstärken seit 2007 das Engagement in diesem Bereich, „es ist ja die ureigenste Aufgabe der Kirche, dort zu sein, wo Menschen Not leiden“, sagt Pfarrer Michael Hägele vom Evangelischen Dekanat Reutlingen dazu.

weiterlesen

Buchtipp: Tröstende Nähe

Brand- und Unfallopfer, ein aus religiös-fehlgeleitetem Eifer abgetrennter Frauenkopf, zwei erstochene kleine Mädchen, ein frustrierter junger Mann, der eine ihm völlig Fremde vor die U-Bahn stößt…
Wenn Polizisten, Notärzte oder Feuerwehrmänner am Einsatzort ankommen, finden sie nicht selten ein Bild des Schreckens vor. Genauso wie die Familien und Freunde der Opfer ihnen beim Überbringen der traurigen Nachrichten immer aufs Neue begegnen. Oftmals nehmen die Einsatzhelfer das Gesehene und Erlebte mit nach Hause, in die Familie, in den Schlaf, in den Alltag.

weiterlesen