14.09. Video: Suizid – Lucas‘ letzter Brief

Die Eltern haben sich in psychologische Behandlung begeben. Der Lehrer sitzt hinter dem Ordner „Lucas B.“ und versteht nicht, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Lucas’ Freund Marko wirft sich vor, nicht mehr getan zu haben. Was, weiß er nicht. Lucas’ betreuende Psychologen sind verzweifelt. Wie konnten sie nur glauben, dass Lucas nicht mehr suizidgefährdet ist? Sie alle müssen begreifen, dass sie einem Jungen nahe standen, ohne auch nur annähernd zu ahnen, wie es in ihm aussah. Lucas, 16 Jahre alt, guter Realschüler, hat sich vor einem Jahr das Leben genommen.

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29.07. „Der letzte schöne Tag“: Film zum Thema Suizid Anfang August erneut im TV

TV-Hinweis:

Der Film zum Thema Suizid „Der letzte schöne Tag“ ist momentan leider nicht mehr in der Mediathek der ARD abrufbar.
Im WDR wird er aber am Samstag, den 04.08.12 um 20.15 Uhr erneut ausgestrahlt.
Danach dürfte er auch wieder für einige Wochen in der Mediathek online abrufbar sein.

Infos zum Film finden Sie hier.

15.03. Audio: Was ein Care-Team für Hinterbliebene leisten kann

Das Busunglück im Wallis macht betroffen: 28 Personen starben, davon sind 22 Kinder. Die Eltern, die Überlebenden, die Mitschüler, aber auch die Polizei, die Rettungsleute, die Augenzeugen – sie alle sind zum Teil überfordert, müssen betreut werden, brauchen Hilfe bei der Verarbeitung des schrecklichen Unglücks. Für sie sind in der Schweiz, aber auch in Belgien, Care-Teams im Einsatz. Franz Bucher ist Geschäftsleiter der Stiftung Carelink. Er hat selber schon in Careteams gearbeitet und ist Gast im Tagesgespräch bei Urs Siegrist.

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08.02. Video: Tränen auf See

Fast wirkt es wie ein ganz normaler Segelurlaub, den die kleine Gruppe von sechs Frauen und Männern gemeinsam in Kroatien unternimmt. Das glasklare, blaue Meer lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein, an Deck lassen sie sich von der Sonne wärmen und auf hoher See sich den Wind um die Ohren wehen. Es wird viel gelacht und genossen. Aber diese Fröhlichkeit wird immer wieder durchbrochen von dem Gefühl, das jeder von ihnen in sich trägt. Sie alle haben einen oder sogar mehrere geliebte Menschen verloren: Kirsten Siebert innerhalb von fünf Jahren Mann, Mutter und Vater. Auch Kerstin Flügge trauert um ihre Mutter, zu der sie ein sehr enges Verhältnis hatte.

Piet Morgenbrodt, der Initiator dieser Reise, führt als Skipper nicht nur das Schiff sicher durch das Meer, sondern in den Gruppengesprächen auch die Betroffenen durch die Gefühle der Trauer. Denn er selber weiß, was es bedeutet zu trauern. Auch er ist ein Betroffener: Nach dem Tod seines Sohnes vor 16 Jahren hat er das Segeln für sich als sehr hilfreich entdeckt und beschlossen, diese Erfahrung auch anderen zu ermöglichen.

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07.02. Video: Personenschaden – Die Angst des Lokführers

Rund 26 000 Lokführer erleben in ihrem Berufsleben mindestens ein bis zwei, manche mehr als zehn „Personenschäden“. So nennt die Bahn Selbstmorde auf den Gleisen. Aber auch die Lokführer sind Opfer: Sie leben mit der Last, einen Menschen getötet zu haben. Sie fühlen sich schuldig, obwohl sie keine Chance hatten, den Unfall zu vermeiden.

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23.01. Video: Schuldgefühle von Unfallbeteiligten

An einem Spätsommerabend vor 19 Jahren verändert sich das Leben von Florian und Danny auf dramatische Weise. Es ist der Tag, an dem Florian einen schweren Unfall überlebt – und seitdem sein Leben mit einer Behinderung meistert. Auch für Danny, der als LKW-Fahrer am Unfall beteiligt war, ändert sich alles: Er dachte 19 Jahre lang, Florian hätte diesen Unfall nicht überlebt…

ZDF (30 Minuten)

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20.01. Video: Fernsehfilm zum Thema Suizid: „Der letzte schöne Tag“

Es ist das letzte Mal, dass sie Sybilles Stimme hören, doch das können Lars Langhoff und die beiden Kinder Maike (Matilda Merkel) und Piet nicht ahnen.

Für sie ist es jeweils nur ein ganz normales Telefonat. Und so reagiert die zwölfjährige Maike mit gewohnt pubertärem Trotz auf den Anruf ihrer Mutter. Auch Lars und der sechsjährige Piet sind nicht ganz bei der Sache, als sie mit Sybille telefonieren.

Später werden sie ein schlechtes Gewissen haben, doch was geschehen ist, kann nicht mehr gut gemacht werden.

Sybille Langhoff, 40-jährige Anästhesistin, zweifache Mutter und Ehefrau, hat sich das Leben genommen.

Für ihre Familie indes muss das Leben weiter gehen, die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge. Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für eine emotionale Gemengelage, auf die niemand vorbereitet ist.

ARD (90 Minuten)

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